Pfingstsurfen auf Ummanz

Deutschlands angeblich größtes Stehrevier in Suhrendorf auf der Insel Ummanz wird jedes Jahr zu Pfingsten
schwer besurft und dieses Jahr war ich erstmals mit. Das Wetter war bescheiden
aber am Ende gab es doch noch drei Tage mit fast schon zuviel Wind für mich Anfänger.

Frohe Weihnachten!

Mit den letzten vorweihnachtlichen Eindruecken aus Boston und New York City verabschiede ich mich fuer eine Weile aus diesem Blog und aus den USA. Nach knapp 5 Monaten an der Ostkueste will sich erstmal wieder in Deutschland eingelebt und vor allem das 30GB umfassende Bildmaterial gesichtet werden ;)

Allen die hier mitgelesen haben wuensche ich schonmal entspannte Feiertage und Danke fuers durchhalten =). Man sieht sich vielleicht 2010 hier wieder wenn ich dieses/diesen "Blog" weiterbetreiben sollte. Ansonsten bleibt ja noch die Realitaet ;)

(Ein Boston-Foto ist nur was fuer Insider)

Bienvenue à Montréal

Über Thanksgiving hat es mich wie viele Aliens in Amerika in das extrem gute Hostel in Montréal im schönen Québec (dem Land der fanzösisch-sprachigen Stopp-Schilder) verschlagen.

Während in den USA also millionenfach der traditionelle Truthahn-Massenmord für verstopfte Flughäfen und Staus gesorgt hat, haben wir Flüchtlinge uns diese großartige Stadt angeschaut, Poutine bis zum Umfallen gefuttert (Montréaler Pommes-"Spezialität"-> siehe Bild), kanadische Microbrew-Biere getestet und die ein oder andere Bar gecheckt ;)

Amerikaner würden mich für diesen Satz wahrscheinlich töten aber ich habe in Montréal, dass für ausgezeichnetes Essen und eine riesige Restaurantszene bekannt ist (3 Restaurants pro Einwohner, keine Imbissbuden auf den Straßen erlaubt!), den besten Burger bisher auf diesem Kontinent gefuttert. Wen es also jemals nach Montréal verschlägt, der muss unbedingt im "La Paryse" auf der Rue Ontario im Quartier Latin vorbeischauen! Fotobeweis ist in der Galerie zu finden ;)

Der Charme der Stadt kommt weniger von den auch sehr schönen touristischen "must-see"-Ecken wie der Altstadt und der Hafengegend, sondern eher aus den spannenden und zugleich gemütlichen Stadtteilen bzw. Neighborhoods. Besonders hat mir die Mile End-Neighborhood mit ihren alternativen und urigen Cafés sowie DEM Hot-Spot für die Montréaler Bagel gefallen . Im "La maison du bagel" gibts 24h am Tage frische, warme Bagel aus dem Backofen. Extrem lecker! Zudem grenzt diese Mile End Neighborhood auch an den 2002 eingemeindeten Stadtteil Outremont an, in dem sich eine ultra-orthodoxe jüdische Glaubensgemeinschaft angesiedelt hat und das Straßenbild schon fast dominiert. Ein Bild dazu gibts es auch in der Galerie. Spannende Kopfbedeckung aber die wird wohl nur an Feiertagen getragen.

Downtown hingegen ist unheimlich grau und wird auch bei Sonnenschein-Wetter leider nicht unbedingt schöner. Die besten Architekten haben ihre Handschrift im Montréaler Stadtzentrum leider nicht unbedingt hinterlassen. Dafür gibt's ein riesiges Bike-Sharing System und allgemein ist die Stadt sehr fahrradfreundlich (ausgedehnte Radwege, Unmengen an Fahrradständern etc.).

Detroit revisited - Der direkte Vergleich

Durch kwerfeldein wurde ich auf folgendes Bild Detroits aufmerksam.

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Im Bild unten links erkennt man den Strassennamen "Fort Street". Die kam mir bekannt vor und eine kurze Recherche bei google maps hat meinem Gedaechtnis dann auch auf die Spruenge geholfen, denn ich stand dieses Jahr auch schon auf diesem Platz. Beim Blick auf das Satellitenbild wird allerdings schnell ersichtlich, warum ich mich nicht auf Anhieb erinnnern konnte. Heute sieht dieser Platz komplett anders aus aber auf der Karte koennt ihr im Satellitenbild immernoch das Denkmal (gelbe Pinnnadel) und die Fort Street (rote Balkenmarkierung) sehen. Natuerlich faehrt da auch keine Strassenbahn mehr.

 


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New York City Homicides Map

Ich grabe mich ja im Moment immer tiefer in die verschiedensten GIS-Anwendungen rein und bin dabei durch einen Blog auch auf diese Karte auf New York Times Online gestossen. Zu sehen gibt es die Mordopfer der letzten Jahre repraesentiert durch die Punkte und den Ort. Im Slider oben kann man noch einzelne Jahre auswaehlen. In den letzten 30 Tagen gab es uebrigens 13 Morde.

Pro Jahr liegt die Zahl der ermordeten Menschen in New York City zwischen 400 und 600. Signifikant kleinere Staedte wie Baltimore haben allerdings auch pro Jahr um die 400 Mordopfer zu beklagen.

New Haven, wo ich grade wohne, hat ungefaehr 20 bis 30 Morde pro Jahr. Bei 124.000 Einwohnern.